27. Mai
2013

Generation Y – Wie lernen die eigentlich?

Da wir ja schon so viel über die Revolutionierung des Arbeitsmarktes durch die Generation Y gehört haben, ist es wohl an der Zeit sich das näher anzuschauen. Zum einen um herauszufinden was man da so schnell daher sagt und zum anderen um zu verstehen, was das denn nun bedeutet.

Wer ist Generation Y?

Zur Generation Y zählen diejenigen, die in den 80er Jahren geboren wurden, damit um die Jahrtausendwende Teenager waren und auch als „Millennials“ oder „Digital Natives“ bezeichnet werden. Sie folgen auf die Generation X und die Baby Boomer.

ID-100112018

Was macht die Generation Y aus?

Kennzeichnend für die Generation Y ist ihre grundlegend andere Herangehensweise an Neue Medien und ihre grundlegend andere Einstellung zur Arbeit und zu Arbeitsverhältnissen. So wird sie auch als Generation „why“ bezeichnet, die bestehende Hierarchien herausfordert und ständig hinterfragt. Sie lehnen immer mehr „klassische“ Angestelltenverhältnisse ab und fordern Unabhängigkeit, Flexibilität und wollen eine erfüllende Tätigkeit.

Und was geht uns das an?

Dadurch dass die Generation Y zumeist gut ausgebildet ist, kann kaum ein Unternehmen ohne sie auskommen. Im Gegenteil, sie werden zunehmend auf Fachkräfte angewiesen sein, die der Generation Y entstammen. Zudem beweist sich die Generation Y auch als keineswegs faul oder unwillig, sondern beweist Mut zur Innovation und ein Engagement, das einer wahren Hingabe entstammt.

Ergo: Wie gewinnen wir die Generation Y?

Die Generation Y ist so erpicht auf Unabhängigkeit, weil sie sich dadurch ein schnelleres Vorankommen erwartet. Sie erwarten also von einer attraktiven Position auch eine entsprechend auf sie abgestimmte Weiterbildung. Möchte man sie also an sein Unternehmen binden, ist es angeraten, Ihnen in jedem Fall Weiterbildungsmöglichkeiten bereit zu stellen. Hier kommt aber schon der nächste Stolperstein: Welche Weiterbildungen sollte man wählen? Und noch viel entscheidender: Wie lernen die eigentlich?

Interaktion, selber machen und erleben, bloß kein Frontal-Unterricht

Dass der „gute“, alte Frontal-Unterricht so gar nicht ankommt, wissen eigentlich alle. Doch auch in der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung soll es noch Seminare geben, in denen mehr doziert als wirklich trainiert wird. Bei jungen Erwachsenen der Generation Y sollte diese Form der beruflichen Weiterbildung aber erst recht vermieden werden. Denn es ist stark davon auszugehen, dass große Teile der Generation Y am besten in der Interaktion mit anderen, durch Selbstbeteiligung, eigene Erfahrungen und eigenes Handeln lernen – ganz so, wie sie es z. B. durch den Umgang mit den neuen Medien bzw. Kommunikationsmitteln, sprich Internet, Smart-Phones, Apps, Pads & Co., von klein auf gewohnt sind. Stark erlebnis- und erfahrungsorientierte Trainings, Seminare und Weiterbildungen sind also gefragter denn je und werden in Zukunft einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen.

Image courtesy of anankkml / Freedigitalphotos.net

10. Mai
2013

Techies brauchen keine Soft-Skills? Oh doch!

Was in den USA längst jeder weiß, spricht sich langsam aber sicher auch in Deutschland herum: Auch Techies brauchen Soft-Skills. Natürlich nicht nur in den großen Technologieunternehmen, sondern auch in Techie-Start-ups sind sie gefragt. Und welche Größe das Unternehmen auch hat, es braucht mit Sicherheit eine gut funktionierende Kommunikation unter Mitarbeitern und gegenüber Kunden und Geschäftspartnern. Jenseits technischen Fachwissens fehlt es Mitarbeiter auf einem hohen technischen Niveau jedoch oftmals an explizitem Kommunikations-Know-how. Das liegt daran, dass der Erwerb ihres hoch-komplexen technischen Wissens häufig die Gänze ihrer Zeit in Anspruch genommen hat oder das Interesse – das eigene oder eben das des Vorgesetzten – an Weiterbildungen, die ihnen keinen Wissenszuwachs auf ihrem Spezialgebiet versprechen, nur schwach ausgeprägt ist.

Business-Training "Train the Techie"

Doch die Annahme, dass Soft-Skills Techies nicht weiter bringen, hat weit gefehlt!

Soziale Kompetenzen brauchen Arbeitnehmer in erster Linie, um gute zwischenmenschliche Beziehungen zu gestalten. Gut funktionierende Beziehungen fördern die effektive Kommunikation – und umgekehrt. Und das wiederum führt zu einer für alle Parteien befriedigenden Zusammenarbeit, besseren Leistungen und mehr Erfolg.

Soft-Skills ermöglichen es außerdem jedem Einzelnen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen und mit zu gestalten, in dem er mental sowie seelisch gesund bleiben kann. Wer Kompetenzen wie Teamorientierung, Einfühlungsvermögen, Kritik- und Konfliktfähigkeit beherrscht, kann sich selbst und sein Umfeld zum Beispiel sehr viel besser vor Krankheiten wie Burn Out bewahren. Insofern haben auch technische Fachkräfte aus zwei Gründen Interesse an kommunikativen, sozialen und mentalen Kompetenzen: 1. Sie erbringen bessere Leistungen und 2. Sie bleiben dabei (besser) glücklich und gesund.

Techies können sich außerdem durch gute Soft-Skills auch schnell von der Konkurrenz abheben und dem Arbeitgeber einen zusätzlichen Mehrwert geben, den ihre Kollegen vielleicht nicht haben. Eine reibungslose Kommunikation mit Kollegen und Partnern führt außerdem dazu, dass Projekte konkreter gefasst, effektiver gestaltet und schneller zum Erfolg gebracht werden können. Und spätestens wenn die Technikspezialisten ins Management aufsteigen, sind Soft-Skills für sie bares Geld wert. Denn nur wer verstanden wird, kann auch produktiv sein.

Soziale Kompetenzen zu beherrschen ist zwar Gold wert, aber nicht jedem in die Wiege gelegt. Kommunikative Kompetenz bedeutet klar, wertschätzend und positiv zu kommunizieren, auch einmal zum richtigen Zeitpunkt zu schweigen, zuhören und empathisch reagieren zu können, für die eigenen Ideen Begeisterung bei anderen hervorzurufen, Konsens herstellen zu können, usw.

Gute Kommunikation ist eine hohe Kunst – man muss sich darin üben. Und sich schließlich über den Erfolg freuen.

19. Sep
2011

Generation y: Wer, wie, was?

Wir von yuii Business-Training reden ja immer wieder gerne von der „Generation y“. Geprägt haben wir diesen Begriff natürlich nicht, auch wenn yuii zur „Generation y” wie die Faust auf’s Auge passt. Je nach Quelle finden sich verschiedene Generationsbezeichnungen für die Menschen, die 2011 Mitte bis Ende 20 Jahre alt sind: „Millennials“, „Generation C64“, „Digital Natives” oder eben „Generation y“ in Abgrenzung zur „Generation x“. Wie auch immer man die Generation bezeichnen möchte, einig ist man sich in der folgenden Beschreibung: Was den Job und die Berufswahl angeht, ist sie extrem anspruchsvoll und wählerisch, da sie gut ausgebildet ist und mit neuen Techniken – insbesondere dem Internet – ganz selbstverständlich umgeht. Sie ist sich ihres Wertes, natürlich insbesondere aufgrund des demographischen Wandels, absolut bewusst. Arbeitnehmer, die darauf angewiesen sind, die besten Köpfe der „Generation y“ für sich zu gewinnen, müssen sich also ins Zeug legen.

Einen interessanten Artikel zum Thema findet sich auf Spiegel Online.

yuii News

yuii Newsletter

Hier können Sie sich für unseren Newsletter eintragen.