Beim Präsentieren: Was mache ich mit meinen Händen?

Zuerst einmal sei gesagt, dass es wichtig ist seine Hände überhaupt zu zeigen, denn das schafft Vertrauen. Es ist ganz natürlich, Hände und Arme zu haben, sie zu zeigen oder beim Sprechen zu nutzen, sollte uns nicht unnatürlich vorkommen. Leider spielt uns unserer innerer Kritiker häufig einen Streich, der sich irgendwann beim Präsentieren meldet und fragt: „Was machst du eigentlich da gerade Komisches mit deinen Armen und Händen?“.

Jedenfalls ist es keine Alternative, seine Hände hinter dem Rücken, in den Hosentaschen oder unter den Achseln zu verstecken. Denn das wirkt nicht Selten unsicher und erzeugt manchmal sogar (unbewusst) Misstrauen beim Gegenüber, da der menschliche Urinstinkt uns suggeriert es würde vielleicht etwas Gefährliches hinter dem Rücken versteckt.

Unsere Tipps:
#1: Spannung im Körper und insbesondere in den Schultern (die Vorstellung, man hat einen goldenen Stab zwischen den Schultern, der die Schultern etwas nach hinten unten zieht, kann hilfreich sein).
#2: Mit Gesten ruhig öfter Raum einnehmen, d.h. große Gesten nutzen. Das wirkt automatisch selbstsicherer
#3: Die Hände und Arme auch einfach mal gerade neben dem Körper hängen lassen. Mit einer gewissen Körperspannung sieht das völlig in Ordnung und kraftvoll aus. Es muss nicht non Stop gestikuliert werden
#4: Wenn ihr die Hände als Ausdrucksmittel verwendet, solltet ihr darauf achten, dass sie sich möglichst oberhalb der Hüfte befinden

Eine starke Gestikulation muss nicht Ausdruck von Unsicherheit oder Nervosität sein. Sie kann einer Präsentation Lebendigkeit und Präsenz verleihen!

Gleiches gilt für Gegenstände wie Stifte oder Laserpointer. Sie können entlastend wirken, allerdings verleitet es auch dazu damit in den Händen zu spielen. Es ist also typabhängig, ob es einen unterstützt oder eher verunsichert.

Auch beim Präsentieren gilt: Bauch zeigen!

Auf keinen Fall zu viel darüber nachdenken. Das ist in Summe eher hinderlich. Gerade zu Beginn einer Präsentation empfehlen wir ein freundliches, ehrliches Lächeln und eine Hand- bzw. Armhaltung, die den Bauchbereich „offen“ lässt. Sich den Bauch zu halten oder den „Schritt“, wirkt eher änglichst. Hier offen zu sein suggeriert: „Ich freu mich und habe keine Angst vor dieser Situation.“ Das dankt auch das Publikum, denn Zuhörer freuen sich ebenfalls über Redner und Präsentatoren, die sich wohl fühlen. Wichtig ist auch, die Bewegungen der Hände an das eigene Sprechtempo anzupassen. Ein ruhigerer, langsamer Sprecher sollte also dementsprechend seine Hände eher ruhiger bewegen und umgekehrt.
Generell empfiehlt es sich den Raum durch große, weite Gesten einzunehmen. Das wirkt souverän und strahlt eine enorme Präsenz und Lebendigkeit aus.

Denken, was unterstützt!

Die besten Möglichkeiten die eigene Körpersprache beim Präsentieren zu verbessern sind zum einen sich selbst – in einer Probensituation – aufzunehmen (beispielsweise mit dem Smartphone) und im Anschluss die eigene Körpersprache und Gestik zu betrachten und ggf. zu verbessern, zum anderen um Feedback von Kollegen direkt nach Präsentationen zu bitten. Wie wirke ich? Wie ist meine Körpersprache? Natürlich sind auch Präsentationstrainings hilfreich, vor allem, wenn ich mich immer wieder in Präsentationen unwohl fühle.
Ein kleines Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist, von vornherein mit einer positiven Grundeinstellung in eine Präsentation zu gehen. Glaubt ihr, ein Skispringer sitzt auf dem Balken einer Sprungschanze und denkt auch nur eine Sekunde darüber nach, wie froh er ist, wenn alles vorbei ist und er hoffentlich ohne Sturz davon kommen wird? Niemals! Er stürzt sich in die Tiefe und freut sich darauf zu fliegen wie ein Adler. Der Gedanke: „Ich freu mich auf die Präsentation, ich hab interessante Dinge zu sagen und meine Zuhörer finden das Thema ebenfalls spannend“, kann wirklich viel verändern. Probiert es aus!

Wer Lust hat, ein für alle Mal zu klären, was er mit seinen Händen beim Präsentieren machen kann und noch viele weitere spannende Insights zum Thema Präsentation bekommen möchte, der ist bei unserem offen Training „Präsentation für Helden“ genau richtig. Der nächste Termin ist der 9. und 10. August 2018 in Berlin. Alle Infos hier: https://www.yuii.de/trainings/praesentation-helden/

yuii Videodreh im Private Roof Club

Als der Rest des Landes den Tag der Deutschen Einheit feierte, haben wir unser Video für yuii.de gedreht. Ein ungewöhnlicher 3. Oktober, aber ein schöner Tag! Das lag unter anderem an unserem tollen Film-Team (vielen Dank noch mal an Fat Shera Productions) und an den schönen Räumen des Private Roof Clubs in Mitte, die dessen Geschäftsführung uns für den Dreh zur Verfügung stellte. Das passt natürlich perfekt, denn wir bieten unsere Trainings in Berlin unter anderem auch dort an.

Und hier ist das Ergebnis:

video

Wer neugierig auf den Private Roof Club ist und noch mehr Bilder der Location sehen möchte, findet alle Infos unter www.privateroofclub.de.

Generation y: Wer, wie, was?

Wir von yuii Business-Training reden ja immer wieder gerne von der „Generation y“. Geprägt haben wir diesen Begriff natürlich nicht, auch wenn yuii zur „Generation y” wie die Faust auf’s Auge passt. Je nach Quelle finden sich verschiedene Generationsbezeichnungen für die Menschen, die 2011 Mitte bis Ende 20 Jahre alt sind: „Millennials“, „Generation C64“, „Digital Natives” oder eben „Generation y“ in Abgrenzung zur „Generation x“. Wie auch immer man die Generation bezeichnen möchte, einig ist man sich in der folgenden Beschreibung: Was den Job und die Berufswahl angeht, ist sie extrem anspruchsvoll und wählerisch, da sie gut ausgebildet ist und mit neuen Techniken – insbesondere dem Internet – ganz selbstverständlich umgeht. Sie ist sich ihres Wertes, natürlich insbesondere aufgrund des demographischen Wandels, absolut bewusst. Arbeitnehmer, die darauf angewiesen sind, die besten Köpfe der „Generation y“ für sich zu gewinnen, müssen sich also ins Zeug legen.

Einen interessanten Artikel zum Thema findet sich auf Spiegel Online.

Rabatte für Selbstzahler!

Sie möchten ein yuii Business-Training besuchen, Ihr Arbeitgeber unterstützt eine Weiterbildung aber gerade nicht? Wir finden es klasse, wenn Menschen ihre berufliche und individuelle Weiterentwicklung in die eigene Hand nehmen. Deswegen gibt es bei yuii besondere Konditionen und Rabatte für Selbstzahler. Bitte sprechen Sie uns auf diese Möglichkeit für die Business-Trainings „Classic“ und „Women only“ an. Wir freuen uns auf Sie!

Talentmanagement in Unternehmen nicht ausreichend

Nach einer Gemeinschaftsstudie der Boston Consulting Group (BCG) und der European Association for People Management (EAPM) ist das Talentmanagement in Europa und in Deutschland eine der größten Herausforderungen im Personalmanagement. Das Thema werde derzeit nicht ausreichend gemanagt: 60 Prozent der Unternehmen verfügen nicht über eine systematische, strategische Vorgehensweise, um geeignete Talente für ihre künftigen Herausforderungen zu gewinnen. Die Ergebnisse der äußerst interessanten HR-Studie kann man hier herunterladen:

Download Studie

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