24. Jul
2013

Improvisationstalent & Gehaltsverhandlung

In unser immer komplexer werdenden Arbeitswelt wird Improvisationstalent immer wichtiger. Heute wollen wir euch an einem praktischen Beispiel zeigen, wie ihr die Grundsätze der „angewandten Improvisation“ im Job anwenden könnt, nämlich bei der Gehaltsverhandlung.

 

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Die „Philosophie“ der angewandten Improvisation stammt aus dem Improvisationstheater

Im Improvisationstheater gibt es keine Drehbücher für die Spieler und keine feststehenden Abläufe. Das Publikum alleine bestimmt spontan, wo die nächste Szene stattfinden soll, oder wer die Spieler sind. Impro-Spieler müssen also offen und „durchlässig“ sein und auf die spielerischen Angebote ihrer Mitspieler spontan und mit einer positiven Grundeinstellung reagieren.

Grundregeln der Improvisation auf der Bühne

1. Zuhören und präsent sein
2. Positive Kommunikation: Alles ist ein Angebot
3. Die Mitspieler gut dastehen lassen

Gerade in anspruchsvollen Kommunikationssituationen, wie Verhandlungen, können die drei Grundsätze des Impro-Theaters bzw. der angewandten Improvisation Gold wert sein, denn Sie machen uns zu offenen, aufmerksamen Zuhörern und zugleich zu schlagfertigen, hartnäckigen Gesprächspartnern.

1. Impro-Grundsatz: Zuhören und präsent sein

Dieser Grundsatz gilt für die Spieler auf der Bühne genauso wie für alle, die täglich mit Menschen kommunizieren oder verhandeln: Wer nicht zuhört, kann nicht mitspielen! Wer, während der Chef seinen Monolog hält, gedanklich die eigene Argumentationskette durchgeht, erntet später schnell ein „Wie ich Ihnen ja erklärt habe, momentan ist das nicht drin!“. Kann man sich an die Argumente seines Chefs nicht mehr erinnern, weil man ihm nur mit halben Ohr zugehört hat, hat man so gut wie keine Chancen mehr, gezielt für den eigenen Standpunkt einzutreten.

2. Impro-Grundsatz: Alles ist ein Angebot!

Das Improvisationstheater lebt von „positiver Kommunikation“ und einer positiven Grundeinstellung gegenüber den Mitspielern. Eine der wichtigsten Regeln lautet: Alles, was der Mitspieler anbietet, ist ein Angebot, mit dem man die Szene vorantreiben und weiterentwickeln kann.

Der Chef sagt in der Gehaltsverhandlung: „Momentan ist wirklich keine Erhöhung drin!“. Nun kann man bockig werden oder kleinlaut und „geschlagen“ den Raum verlassen. Man kann aber auch das „Angebot“ wahrnehmen, das in dieser Aussage steckt. Erster Schritt: Hinterfragen. „Was genau bedeutet momentan für Sie?“ Zweiter Schritt: Aussage annehmen und anknüpfen. „Ich habe verstanden, dass momentan nichts drin ist, dann lassen Sie uns in einem Monat wieder sprechen. (…).“ und drittens: Neu interpretieren. „Gut, Herr Müller, es ist momentan keine Gehaltserhöhung drin. Dann lassen Sie uns über Alternativen sprechen, wie einen Bonus/mehr Urlaubstage/einen Firmenwagen (…).“

Auch in einem „Nein“ steckt also ein Angebot. Man muss nur den Anknüpfungspunkt erkennen und „weiterspielen“!

3. Impro-Grundsatz: Den Mitspieler gut dastehen lassen

Eine der schönsten Regeln auf der Impro-Bühne: Die Spieler sollen die eigenen Mitspieler stets gut dastehen lassen, selbst wenn diese Fehler machen, Szenen nicht richtig deuten oder den Faden verlieren. In so einem Fall springen sie ein und „retten“ den Mitspieler vor einer möglichen Blamage.

Im Gespräch mit einem Verhandlungspartner sollte man immer dafür sorgen, dass sich das Gegenüber wohl fühlt. Gegenseitiger Respekt, sowie eine gut funktionierende Beziehungsebene ist in Verhandlungen sehr wichtig, auch wenn es inhaltlich hart zur Sache geht. Auch nach einer schwierigen, harten Verhandlung sollte man sich stets für das gute und offene Gespräch bedanken und signalisieren, dass man sich auf die weitere Zusammenarbeit freut.

17. Jul
2013

Mind-Map: Die Landkarte deiner Idee

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Im letzten yuii Blogbeitrag ging es ums Brainstorming, heute widmen wir uns einer anderen, sehr bekannten Kreativitäts-Methode. Die Rede ist von der Mind-Map.

Als Erfinder der Mind-Map gilt der britische Psychologe Tony Buzan, der 1971 erstmals in einem seiner Bücher auf die Methode zu sprechen kam. Erst 1997 erschien sein Werk  “The mind map book”,  in dem er die Methode ausführlich darstellte.

Das Hauptprinzip des Mind-Mappings ist die Arbeit mit Assoziationen.

Einsetzbar für praktisch Alles!

Menschen, die Mind-Maps lieben, benutzen sie für praktisch alles und ersetzen damit das lineare Schreiben untereinander. Für Mitschriften von Telefonaten, zur Seminarplanung, Ideenfindung, Zeit- und Arbeitsplanung, für jede Art von Notizen.

Für viele Menschen bedeutet Mindmapping nicht nur eine breitere und vielfältigere Möglichkeit zur Ideensammlung, sondern bietet ihnen auch eine viel bessere Orientierung und einen schnellerer Überblick über komplexe Themen und Fragestellungen.

Gleiche Struktur wie normale Gliederung, andere Form

Dabei gilt: Ein Mind-Map hat die gleiche Struktur wie eine normale Gliederung. Nur die Form ist offener. Das ist hilfreich, denn natürlich kommen Ideen nicht linear und immer sofort in der gleichen Reihenfolge. Die Mind-Map ermöglich es, beliebig hin und her zu springen und Punkte zu ergänzen – was sehr förderlich für den kreativen Prozess sein kann!

Die Mind-Mapping-Prinzipien im Überblick

1. Ein zentrales Thema kommt in die Mitte eines Blatt Papiers. Buzan empfiehlt sogar, den Begriff zu malen, da das stärkere Assoziationen auslösen kann.

2. Neben den Begriff/ das Bild werden Einfälle und Schlagwörter notiert, die zu dem Begriff passen.

3. Diese Begriffe / Assoziationen werden in geschwungenen Linien mit dem Hauptbegriff bzw. dem Bild in der Mitte verbunden. Geschwungene Linien empfiehlt Buzan deswegen, weil gerade Linien das Gehirn langweilen sollen.

4. Immer nur ein Wort pro Verästelung wählen, keine Sätze! So hat das Gehirn größere Chancen, weitere Assoziationen zu entwickeln.

Also, wer seine unleserlichen Notizen satt hat, der probiere es einfach mal mit einer Mind-Map. Viel Spaß beim Erweitern des eigenen kreativen Horizonts!

12. Jul
2013

Bitte recht kreativ: So geht Brainstorming wirklich

Jeder kennt es, fast alle machen es. Manche sogar mehrmals täglich. Die einen hassen es, die anderen können nicht genug davon kriegen: Die Rede ist vom Brainstorming. Jedes Unternehmen, das etwas auf sich hält, führt regelmäßig Brainstormings durch, indem meist schnell mal die kreativsten Kollegen der Abteilung zusammengetrommelt werden, um gemeinsam tolle, innovative Ideen zu entwickeln. Die Ergebnisse sind manchmal top, oft aber auch nicht wirklich überzeugend.

Brainstorming braucht Regeln

Der amerikanische Autor Alex F. Osborn, der seit 1919 in der amerikanischen Werbebranche tätig war, gilt als Erfinder des Brainstormings. Er legte dabei bestimmte Regeln fest, die die kreativen Arbeitstreffen effektiver machen sollten. Denn Osborn hatte erkannt: Ohne diese Regeln wird der Einfallsreichtum der Mitarbeiter in kreativen Sitzungen begrenzt statt gefördert.

Sonst wird es nichts: Erst sammeln, dann kritisieren!

Osborn war sich sicher, dass der Prozess der Sammlung und Ideengenerierung strickt von der Bewertung der Ideen getrennt werden müsse. Denn Kritik oder Kommentare – negative, aber durchaus auch positive – wirken sich sofort auf den kreativen Prozess aus und beeinflussen ihn. Wird diese goldene Regel nicht beachtet – und ganz ehrlich, das passiert häufig – werden die Menschen in ihrer Kreativität blockiert und eingeengt. Ständige „Ja, aber das ist zu teuer“, „Ja, aber das passt doch nicht zu uns“, „Ja, aber das hatten wir doch schon mal“, nachdem man eine Idee zum Besten gab,  machen irgendwann mürbe, demotivieren und entmutigen.

 

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Maximal 30 Minuten, 7 Menschen und 1 Pause

Ein Brainstorming aus ca. 7 Gruppenmitgliedern bestehen und sollte nicht länger als 30 Minuten dauern. Besser kürzer, um die zehn bis 15 Minuten. Danach sollte es eine ausreichend lange Pause für alle Mitarbeiter geben. Das entspricht auch den neuesten Erkenntnissen der Lernforschung, denn nach ca. 30 Minuten Input und Konzentration macht unser Gehirn bereits „schlapp“. Die Folge: Wir werden unkonzentriert, schweifen immer öfter ab.

Einfach assoziieren – je verrückter desto besser

Brainstorming ist das zunächst lose Assoziieren von Ideen. Die Methode lässt sich allein und in der Gruppe umsetzen und eignet sich für den Beginn eines kreativen Prozesses. Die Ideen der Brainstormer dürfen dabei gerne möglichst verrückt, andersartig und neu sein. Es geht ausdrücklich noch nicht nur um anwendbare, realisierbare oder gar bezahlbare Ideen. Dahinter steht die Annahme, dass sich nur aus Ideen, die wirklich „out of the box“ sind, umsetzbare, innovative Pläne schmieden lassen. Das funktioniert aber eben nur, wenn die Ideensammlung von der Bewertung abgekoppelt ist.

Ein Moderator ist ein Must

Wirklich gute Brainstorming-Meetings brauchen einen Moderator. Wer also ein Brainstorming offiziell einberuft, sollte sich trauen einen Moderator zu bestimmen oder diese Rolle selbst zu übernehmen. Der Moderator sammelt keine Ideen, er überwacht den kreativen Prozess. Er ermutigt oder ermahnt, wenn Regeln nicht eingehalten werden und begleitet die Kollegen Schritt für Schritt durch das Meeting.

Die Brainstorming-Schritte im Überblick

1. Moderator bestimmen, der Regeln kennt

2. Thema klar benennen, Aufgabenstellung klar machen, den Teilnehmern die Regeln erklären

3. Ideen sammeln: 10-15 Minuten, je verrückter desto besser (Moderator sammelt z. B. auf Kärtchen)

4. Mindestens 10 Minuten Pause

5. Ideen an einer Moderationswand clustern und sortierten

6. Bewerten: Absolut nicht zu realisierende Ideen werde raussortiert, tolle Ideen, die aber nicht zur Aufgabenstellung passen, können in eine „Ideenkiste“ wandern, gute und realisierbare Ideen werden durch die Ideen der Gruppe verbessert/erweitert

8. Projektteams werden gebildet, die z. B. die Umsetzung der besten Ideen prüfen und ein Grobkonzept entwickeln sollen

9. Next-steps für ein Anschlussmeeting werden definiert

 

Wie Brainstormings wirklich funktionieren und viele weitere Kreativitätstechniken – auch abseits der Klassiker – lernt man übrigens im yuii Training „Creative Thinking“.

Für Unternehmen oder Agenturen, die Lust haben, ihr kreatives Potenzial wirklich auszuschöpfen. Infos unter: https://www.yuii.de/trainings/creative-thinking/

 

 

14. Jun
2013

Bitte nicht tiefstapeln – auf die Körpersprache kommt es an!

Das kennt beinahe jeder: Eben war man noch total taff, wusste, wer man ist und was man wert ist und dann sitzt einem der Chef in der Gehaltsverhandlung gegenüber, baut sich auf, schaut einen mit stechendem Blick an und Schwups, ist alle Souveränität dahin. Man fühlt sich klein und zeigt das auch nach Außen. Was hier passiert ist? Statusverhalten! Im Theater, v. a. im Improvisationstheater ist das Trainieren von verschiedenen Stati ein Muss. Also einen Versuch ist es wert!

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Sicher ist: Unsere Körpersprache wirkt sich auf unser Gegenüber aus. Und wir können Sie nutzen, um in wichtigen Verhandlungen selbstbewusst und souverän zu wirken.

Tief- und Hochstatusverhalten – was bedeutet das?
Der Status bezeichnet im Allgemeinen das Machtgefälle in der Beziehung zwischen zwei Personen. Im Improvisationstheater schlüpfen die Darsteller, die dem Publikum alle Szenen spontan darbieten, gerne in Hoch- oder Tiefsstatusrollen. Eine Hochstatusrolle wäre klassischerweise ein selbstbewusster, durchsetzungsstarker und stolzer König. Eine Tiefstatusrolle dagegen ein verunsicherter, ängstlicher und unterwürfiger Bettler. Wer wer ist, erkennt man auf den ersten Blick: Durch die Körpersprache und die Stimme der Spieler.

Hoch- oder Tiefsstatus – was hilft’s im Job?
Das Wissen um den Status und wie man ihn im Theaterspiel körpersprachlich ausdrückt, hilft auch im Job weiter. Denn, wer in anspruchsvollen Gesprächen wie ein „König“ und nicht wie ein „Bettler“ wirken möchte, der muss auf seine Körpersprache achten und sollte die nonverbalen Signale kennen, die verraten, welchen Status er einnimmt.

Typische körpersprachliche Signale des Hochstatus:
1) aufrechter Gang, sich körperlich „große“ machen, fester Händedruck
2) Halten und Suchen des Blickkontaktes
3) entspannte Körperhaltung, offener Oberkörper beim Sitzen, auch mal locker nach hinten geneigt
4) Kopf beim Sprechen ruhig halten, sich nicht im Gesicht berühren
5) ruhige, kräftige Sprechweise

Typische körpersprachlichen Signale des Tiefstatus:
1) eher gebeugter Gang, sich körperlich „klein machen“, schlaffer Händedruck
2) Blickkontakt nicht halten können, auf den Boden oder neben den Gesprächspartner schauen
3) Sitzen auf der vorderen Stuhlkante
4) Spielen mit Körperteilen, Ringen oder Ketten, sich oft im Gesicht berühren
5) hektisches, schnelles Sprechen, mit vielen kurzen „ähs“

Achtung: Besonders Frauen machen sich gerne „klein“
Frauen tappen häufig in die „Tiefstatusfalle“. Meist sogar ganz unbewusst, da körpersprachliche Signale wie Beine zusammenschlagen, Hände und Arme elegant über- oder aufeinanderlegen Mädchen oft anerzogen wurden. Aber gerade in Gesprächen und Verhandlungen mit Männern, können diese äußerlichen Signale falsch interpretiert werden. Das heißt, Frauen sollten bewusst darauf achten, sich körperlich nicht zu klein zu machen. Außerdem neigen Frauen eher dazu, beim Sprechen am Satzende nach oben zu gehen. So machen sie Aussagen aber leider zu Fragen, die sie auf Dauer unsicher wirken lassen, obwohl sie das vielleicht gar nicht sind. Frauen, die speziell daran arbeiten möchten, sind in unserem Training „Women only“ gut aufgehoben.

Ins Bewerbungsgespräch mit einem positiven Hochstatus
Wer in Bewerbungsgesprächen überzeugen und in schwierigen Verhandlungen punkten will, sollte auf sein Statusverhalten achten und keinesfalls unbewusst einen Tiefstatus einnehmen. Dabei unbedingt bedenken, dass ein Hochstatusverhalten nicht automatisch Arroganz, Überheblichkeit oder gar unsoziales Verhalten bedeutet. Ein positiver Hochstatus ist mit sich im Reinen und geht dementsprechend freundlich und offen mit seinen Mitmenschen um.

Das eigene Statusverhalten und die eigene Status-Varianz kann man in Trainings, die mit Methoden der „Improvisation“ oder des „Improvisationstheaters“ arbeiten, kennenlernen und lernen Statusverhalten bewusst für berufliche Situationen zu nutzen. In diesem Zusammenhang bieten wir am 17. und 18. August in Berlin wieder unser Training „Women only SPEZIAL“ an: https://www.yuii.de/women-spezial/ Schaut vorbei!

Image courtesy of photostock / FreeDigitalPhotos.net

10. Mai
2013

Techies brauchen keine Soft-Skills? Oh doch!

Was in den USA längst jeder weiß, spricht sich langsam aber sicher auch in Deutschland herum: Auch Techies brauchen Soft-Skills. Natürlich nicht nur in den großen Technologieunternehmen, sondern auch in Techie-Start-ups sind sie gefragt. Und welche Größe das Unternehmen auch hat, es braucht mit Sicherheit eine gut funktionierende Kommunikation unter Mitarbeitern und gegenüber Kunden und Geschäftspartnern. Jenseits technischen Fachwissens fehlt es Mitarbeiter auf einem hohen technischen Niveau jedoch oftmals an explizitem Kommunikations-Know-how. Das liegt daran, dass der Erwerb ihres hoch-komplexen technischen Wissens häufig die Gänze ihrer Zeit in Anspruch genommen hat oder das Interesse – das eigene oder eben das des Vorgesetzten – an Weiterbildungen, die ihnen keinen Wissenszuwachs auf ihrem Spezialgebiet versprechen, nur schwach ausgeprägt ist.

Business-Training "Train the Techie"

Doch die Annahme, dass Soft-Skills Techies nicht weiter bringen, hat weit gefehlt!

Soziale Kompetenzen brauchen Arbeitnehmer in erster Linie, um gute zwischenmenschliche Beziehungen zu gestalten. Gut funktionierende Beziehungen fördern die effektive Kommunikation – und umgekehrt. Und das wiederum führt zu einer für alle Parteien befriedigenden Zusammenarbeit, besseren Leistungen und mehr Erfolg.

Soft-Skills ermöglichen es außerdem jedem Einzelnen, ein Arbeitsumfeld zu schaffen und mit zu gestalten, in dem er mental sowie seelisch gesund bleiben kann. Wer Kompetenzen wie Teamorientierung, Einfühlungsvermögen, Kritik- und Konfliktfähigkeit beherrscht, kann sich selbst und sein Umfeld zum Beispiel sehr viel besser vor Krankheiten wie Burn Out bewahren. Insofern haben auch technische Fachkräfte aus zwei Gründen Interesse an kommunikativen, sozialen und mentalen Kompetenzen: 1. Sie erbringen bessere Leistungen und 2. Sie bleiben dabei (besser) glücklich und gesund.

Techies können sich außerdem durch gute Soft-Skills auch schnell von der Konkurrenz abheben und dem Arbeitgeber einen zusätzlichen Mehrwert geben, den ihre Kollegen vielleicht nicht haben. Eine reibungslose Kommunikation mit Kollegen und Partnern führt außerdem dazu, dass Projekte konkreter gefasst, effektiver gestaltet und schneller zum Erfolg gebracht werden können. Und spätestens wenn die Technikspezialisten ins Management aufsteigen, sind Soft-Skills für sie bares Geld wert. Denn nur wer verstanden wird, kann auch produktiv sein.

Soziale Kompetenzen zu beherrschen ist zwar Gold wert, aber nicht jedem in die Wiege gelegt. Kommunikative Kompetenz bedeutet klar, wertschätzend und positiv zu kommunizieren, auch einmal zum richtigen Zeitpunkt zu schweigen, zuhören und empathisch reagieren zu können, für die eigenen Ideen Begeisterung bei anderen hervorzurufen, Konsens herstellen zu können, usw.

Gute Kommunikation ist eine hohe Kunst – man muss sich darin üben. Und sich schließlich über den Erfolg freuen.

24. Jun
2012

Artikel zum Thema „Körpersprache“

In unserem aktuellem Artikel auf dem Blog startupcareer geht es um die Körpersprache und die Frage, was der Statusbegriff, mit dem wir in unseren Trainings auch häufig arbeiten, damit zu tun hat.
Ihr werdet merken: Ziemlich viel. Bitte also in Zukunft nicht in die Tiefstatusfalle tappen, sondern das Köpfchen immer gerade und aufrecht halten.

Den Artikel auf startupcareer könnt ihr hier nachlesen

07. Mai
2012

yuii Vortrag auf women&work 2012

Am vergangenen Samstag hatten wir die Ehre, einen Vortag auf der Messe „women&work“ in Bonn zu halten.
Ca. 60 Damen und wenige Herren waren dabei. Über das Interesse am Thema „Körpersprache“ haben wir uns sehr gefreut. Nun wollten wir ungern eine 0815-Rede mit Regeln über hüftbreiten Stand, Gesten über der Hüfte und „Handflächen nach oben“ präsentieren. Denn wir sind keine „Fans“ von Patentrezepten dieser Art, die 1:1 für jeden Menschen gelten sollen. In unseren Trainings arbeiten wir – gerade auch was Körpersprache angeht -individuell.

Daher haben wir uns entschieden, uns treu zu bleiben und über ein Thema zu referieren, dass zu yuii und unserem Ansatz, Methoden aus dem Improvisationstheater einzubinden, passt. Wir haben daher das Thema „Status“ und „Statusverhalten“ als Anker benutzt und konnten hoffentlich einige hilfreich Denk- und Reflektionsanstöße über das eigene, tägliche Statusverhalten geben, das sich natürlich gerade in unserer Körpersprache wiederspiegelt. So viel sei gesagt: Frauen tappen zu häufig in die „Tiefstatus-Falle“ und machen sich im wahrsten Sinne des Wortes kleiner, als sie sind!

Im PDF anbei findet sich eine Zusammenfassung des Vortrages. Wir freuen uns über Kommentare, Hinweise, Ergänzungen über die Kommentarfunktion unseres Blogs.


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