03. Jul
2013

Endlich mal scheitern!

Scheitern ist „en vouge“ – Warum?
Das Interesse der Öffentlichkeit am Thema „Umgang mit dem Scheitern“ wächst. Die Menschen interessieren sich aus verschiedenen Gründen für das Scheitern. Ein sehr spannender Aspekt ist sicher die Frage, was Scheitern für die persönliche Weiterentwicklung bedeutet. Aus unserer yuii-Perspektive: Nur Gutes! Denn, nur wer scheitert gerät an seine Grenzen – und wächst darüber hinaus! Wenn man scheitert, tun sich in der Regel neue Möglichkeiten auf. Zwangsläufig. Denn wenn Plan A nicht klappt, dann muss es meist Plan B sein. Und wenn Plan B auch nicht funktioniert, dann kommt Methode C ins Spiel, um ans Ziel zu kommen. Wer scheitert – und das Scheitern annimmt – schult also immer die eigene Flexibilität und natürlich eine positive, konstruktive Grundeinstellung.

Mistake



Nörgler, Zweifler und Blocker – steckt dahinter die Angst vorm Scheitern?

Das ist gut möglich. Viele Menschen haben so große Angst vorm Scheitern, dass sie alle Situationen vermeiden, in denen sie scheitern könnten. Viele Menschen sind chronische Nörgler, Zweifler und „Blocker“: Sie blocken Ideen und innovative Ansätze – unbewusst oder bewusst – bereits am Anfang ihrer Entwicklung ab, so dass die Realisierung so gut wie unmöglich wird. Damit vermeiden sie aber natürlich, dass sie sich auf unbekanntes Terrain begeben und letztendlich auch scheitern könnten. Die Angst vorm Scheitern zeigt sich auch gerade in vielen Unternehmen in der großen Zögerlichkeit in Bezug auf Veränderungen. Genau das kann in Unternehmen, die immer komplexeren Strukturen, neuen (digitalen) Lebenswelten ihrer Kunden/Klienten und natürlich der internationalen Konkurrenz gegenüber stehen, nicht gewollt sein.
Ganz einfaches Beispiel: Zählen Sie mal in Brainstormings die „Ja, aber!“ Ihrer Kollegen oder Mitarbeiter mit. Sie werden überrascht sein, wie viele das sind. Das sind verbale Blocks, die einer inneren Abwehrhaltung folgen.

Techniken und Übungen der Improvisation schulen die Scheiterfähigkeit und damit die Innovationskraft

Wer sich an Übungen und Spiele aus dem Improvisationstheater bzw. der angewandten Improvisation herantraut, der scheitert häufig und immer wieder, aber er lernt eben auch, konstruktiv damit umzugehen. Denn Improvisation bedeutet, auf das Unerwartete zu reagieren – und das möglichst positiv und lösungsorientiert. Doch genau das fällt vielen Menschen schwer. Weil das so ist, lautet eine Devise des Improvisierens „Spaß am Scheitern!“. Einfach mal lächelnd weitermachen, die Scham wegstecken und die Chancen erkennen, die im Scheitern liegen. yuii Business-Training arbeitet in seinen Trainings mit Improvisationstechniken und verknüpft diese mit dem „daily Business“ der Unternehmen.

Am Ende eines Training mit Impro-Methoden steht die heilsame Erkenntnis, dass Scheitern zwar durchaus etwas schmerzhaft sein kann und muss – viele der besten Ideen und Innovationen aber erst durch das Scheitern entstehen konnten. Die meisten erfolgreichen Unternehmer, Gründer oder Manager kennen das: Sie brauchten das Scheitern auch, um dort hin zu gelangen, wo sie heute sind.

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