18. Apr
2013

Teamwork – und was das eigentlich heißt

Formal ist die Erklärung von Teamwork recht einfach: Mehrere Personen arbeiten zusammen in einem Team an gemeinsamen Arbeitsergebnissen. Wenn man dann aber wissen möchte, welche Qualitäten ein gutes Team ausmacht, oder gar wie gute Teams funktionieren, wird es schon schwieriger. Leistungsstarke Teams werden in der Regel an ihren Ergebnissen gemessen und damit an der Energie, Kreativität und dem gemeinsamen Engagement, das sie beim Erreichen ihrer gemeinsamen Ziele einsetzen. Und an der Qualität der teaminternen Kommunikation.

Teams müssen Spaß haben

Teams müssen Spaß haben

Wenn Teams anderen weit voraus sind, lässt sich oftmals nicht auf den ersten Blick festmachen, woran das liegt. Wenn man allerdings weiß, wonach man suchen muss, lassen sich die relevanten Faktoren beobachten, quantifizieren und messen. Und was vielleicht das Wichtigste ist: verbessern. Studien haben ergeben:  „Wie“ Teams miteinander kommunizieren ist der Schlüssel zu erfolgreichen Teamergebnissen –  und viel wichtiger als die Inhalte der Kommunikation. Damit führt eine gute Kommunikation im Team zu mehr Innovation, Effektivität und besseren Unternehmensergebnissen.

Teamwork trainieren

Die gute Nachricht ist: Teamwork kann man trainieren! Im Detail kann man Teams dazu anregen, eine positivere Grundhaltung im Umgang mit neuen Vorgaben, Veränderungsprozessen im Unternehmen oder unvorhersehbaren Situationen zu entwickeln, offener für Ideen und neue Gedanken (anderer) zu werden, intuitives „Blocken“ und „Ja, aber!“-Sagen, z. B. in Brainstormings, abzulegen und somit effektiver und kreativer zusammen zu arbeiten und zu kommunizieren.   All das lässt sich besonders gut in Team-Trainings fördern, die mit Improvisationsmethoden arbeiten.  Durch die Improvisationsübungen und -spiele trainieren die Teams gemeinsam lösungsorientiert statt problemorientiert zu denken und zu handeln und  so neue Möglichkeitsräume für die gemeinsame Zusammenarbeit zu schaffen.

Dream-Team

Wenn Teamwork optimal funktioniert, gibt es in der Regel eine geschärfte Aufmerksamkeit und Achtsamkeit der Teammitglieder untereinander mit der Konsequenz, dass die einzelnen Mitglieder Verantwortung übernehmen, abgeben, teilen und die Aufgaben stimmig untereinander splitten. In einem Teamtraining, das mit Improvisationstechniken arbeitet, geht es daher auch immer darum, auf das Gegenüber zu achten, auf die Ideen und Vorschläge des anderen offen einzugehen und daraus gemeinsam etwas Kreatives zu schaffen. Außerdem geht es stets darum, mit dem Gegenüber wertschätzend umzugehen. Eine wichtige Regel der Improvisation lautet: „Den anderen gut dastehen lassen.“  Der eigene „Improvisationserfolg“ darf nie auf Kosten des Kollegen gehen. Es geht immer um das beste Ergebnis durch möglichst kooperatives Verhalten.

Und zu guter Letzt: Der Wert „Spaß im Team“ lässt sich nicht hoch genug einschätzen und fördert die positive Kommunikation untereinander  automatisch. Wie gut, dass Trainings mit Improvisationsübungen jede Menge guter Laune verbreiten. Und, wie,  Platon schon gesagt hat: „Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.“

Image courtesy of supakitmod/ FreeDigitalPhotos.net

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